Beautytipps für Schwangere

Yeah, Du bist schwanger! Herzlichen Glückwunsch! Jetzt hast Du sicher viel damit zu tun, Dich auf Dein neues Leben vorzubereiten. Vielleicht bemerkst Du auch schon die ersten Veränderungen Deines Körpers. Und damit spielen wir jetzt nicht aufs wachsende Bäuchlein oder den größeren Busen an. Ein Baby zu bekommen, bedeutet eine radikale Hormonumstellung. Wie Du vielleicht weißt, haben Hormone einen großen Einfluss auf unsere Haut und unser Haar. Wir erklären Dir, worauf Du Dich einstellen solltest und wie Du mit der richtigen Pflege Haut- und Haarprobleme in den Griff bekommst…

Gesichtspflege

Schwanger und plötzlich Pickel? Oder die Haut reagiert auf die Lieblingscreme mit Rötungen und Juckreiz? Das ist kein Grund zur Sorge, sondern ganz normal. Wenn der Östrogenspiegel während der Schwangerschaft ansteigt, kann die Haut darauf mit einer erhöhten Talgproduktion reagieren. Die Folge: Mitesser, Unreinheiten, Pickel und fettiger Glanz.

Plötzlich fettige Haut

So manche mummy to be verträgt ihre Lieblingscreme nicht mehr. Kein Grund für Verzweiflung – das liegt an den Hormonen. Wer auf den erhöhten Östrogen- und Progesteronspiegel mit unreiner Haut, Mitessern und fettigem Glanz reagiert, sollte seine Gesichtspflegeprodukte auf den neuen Hautzustand abstimmen. Ein Meersalz-Waschgel, ein entfettender Toner mit Minze, Grüntee oder Eukalyptus sowie eine mattierende Pflege oder ein talgregulierendes Serum gegen Unreinheiten z. B. von Mukti sind prima. Zwei Mal pro Woche kannst Du eine Reinigungsmaske z. B. von Merme Berlin anwenden – bestenfalls mit Tonerde oder Aktivkohle. Sie entfernt überschüssigen Talg, abgestorbene Hautschüppchen und beugt Mitesser vor. Übrigens: Fettige Haut bringt auch etwas Positives mit sich: Trockenheitsfältchen verschwinden und der Teint wirkt wie aufgepolstert.

Wenn’s immer trockener wird

Diesen Effekt würden sich Frauen, die in der Schwangerschaft unter extrem fettiger Haut leiden, wünschen. Bei einigen Ladies sorgt das Hormonchaos für eine extrem trockene Haut und kann Neurodermitis begünstigen. Wenn Du merkst, dass Deine Haut spannt, juckt, trocken ist und sich vielleicht auch schuppt, solltest Du auf eine gute Feuchtigkeitsversorgung und Lipidzufuhr achten. Vermeide dabei potenziell reizende Duftstoffe. Pflanzliche Öle von Mandel, Olive und Sanddorn sind eine gute Wahl für ein Gesichtsöl. Unser Tipp: das Organic Rosehip Nourishing Face Oil – supergut verträglich – auch bei sensibler Haut.

Auch zu empfehlen ist ein Serum mit botanischer Hyaluronsäure, das die Haut bis in die Tiefe hydriert. Wahlweise kannst Du auch eine leichte Essenz wie die True Rose Repair Essence von Urang benutzen – was im Sommer sehr angenehm auf der Haut ist. Zwei bis drei Mal pro Woche – je nach Hautzustand und Bedarf – kannst Du eine reichhaltige Crememaske auftragen, die z. B. Avocadoöl, Arganöl, Algenextrakt, Sheabutter enthält. Wer sehr empfindliche Haut hat, die schon bei der sanftesten Pflege zickt, sollte das „Global Baby“-Serum der Marke Lina Hanson testen – es pflegt mit Kalaharimelonenöl, Jojobaöl und Gurkensamenöl selbst trockene Haut. Für die Portion Extrapflege der Haut sorgt die Crememaske von Nuori dank Wirkstoffen wie Traubenwasser, Damaszener-Rosenwasser, natürlicher Hyaluronsäure sowie Kamillenblüten-Extrakt und Vitamin B3.

Körperpflege

Dein größter Horror sind Schwangerschaftsstreifen? Eins vorneweg: Die Stretchmarks sind etwas ganz Natürliches. Kaum eine Schwangerschaft verläuft streifenfrei. Wer allerdings von Natur aus ein eher schwaches Bindegewebe hat, neigt zu den feinen Rissen im Unterhautgewebe. Was hilft? Tägliches (!) Ölen mit Pflanzenölen oder Einbalsamieren mit einem Balsam – beides spendet der Haut wichtige Fette und ordentlich Feuchtigkeit, was sie elastisch hält. Unsere Produkttipps: der SOS Multibalm von Urang mit Calendula und Tamanu sowie das Körperöl von Booming Bob mit Kokosöl und Olivenöl oder das hübsch designte Öl gegen Dehnungsstreifen von Alma mit Calendulablütenöl. Auch gut fürs Gewebe: Wechselduschen, sanfte Zupfmassagen, vorsichtiges Trockenbürsten und – wie immer – moderate Bewegung wie z. B. Spazierengehen oder Schwangerschafts-Yoga.

Fußpflege

Schwere Beine und geschwollene Füße? Dann sind wahrscheinlich Wassereinlagerungen schuld. Abschwellende Lotionen oder kühlende Gele mit Menthol, Rosmarin, Teebaumöl oder Eukalyptus helfen bei einer sanften Massage, die für eine bessere Durchblutung und entspannte Muskeln sorgt. Verzichte bei den Produkten bitte auf Koffein. Unser Tipp: Fußbalsam von BalmBalm mit antibakteriellem Teebaumöl.

Sonnenschutz

Der Sommer ist da und Du möchtest ihn genießen. Super Idee, aber bitte achte auf einen konsequenten Sonnenschutz. Das ist so wichtig, weil Schwangere – ausgelöst durch die Hormonumstellung – sehr empfindlich auf Sonne reagieren und sehr schnell Pigmentstörungen entstehen können. Viele Schwangere leiden unter der sogenannten „Schwangerschaftsmaske“, das sind blräunliche Verfärbungen im Bereich von Stirn, Wangen und Oberlippe. Um diese und einen fiesen Sonnenbrand zu verhindern, immer großzügig mit einem Sonnenschutzmittel eincremen – besonders den Bauch, weil die Haut dort sehr dünn ist. Unser Tipp: Sonnenschutz mit LSF 50 von Algamaris oder der praktische Sunscreen-Stick mit LSF 50 von Salt & Stone. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte gänzlich auf das Sonnenbad verzichten. Dennoch braun wird man auch prima mit Sonne aus der Tube. Der Selbstbräuner von Luna Bronze ist easy im Handling und bringt ein ebenmäßiges, natürlich wirkendes Ergebnis.

Haarpflege

Bad hair days in der Schwangerschaft? Gibt’s – auch, wenn sich die Mehrheit der Frauen über ihr volles, glänzendes und gut liegendes Haar freuen. Manch‘ andere hat leider nicht so viel Glück: Die Mähne ist schlapp, der Ansatz fettig. Pre-Shampoos, Kopfhaut-Peelings, entfettende Tinkturen, Shampoos und Masken wirkend hemmend auf die Talgproduktion der Kopfhaut. Damit die Haarlängen wieder glänzen, kannst Du sie mit einem Glanz-Shampoo waschen. Unser Tipp: Das Shampoo von Less is More mit Minze und Aloe Vera. Wer seine Haare während der neun Monate mit Baby im Bauch färben will, sollte das erst im zweiten Trimester tun und dann auch nur mit einer pflanzlichen Haarfarbe beim Friseur.

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